Wie man ein richtig fauler und erfolgloser Software-Engineer wird – die ultimative Anleitung!

Zuerst muss man natürlich ein bisschen Mühe investieren – aber wirklich nur ganz am Anfang!

  • Sobald ein Programmierproblem auftaucht: Keine Panik! Kopiere es einfach in ChatGPT, formuliere den Prompt möglichst schlecht, nimm den ersten Code, den du bekommst, und füge ihn ein. Ob er funktioniert? Egal. Wenn nicht, einfach nochmal dasselbe machen – irgendwann klappt’s schon… oder auch nicht.
  • Code-Qualität ist völlig überbewertet. Hauptsache, es läuft irgendwie – zumindest auf deinem Rechner. Der Rest ist Sache des nächsten Entwicklers (oder des Produktionsservers um 3 Uhr nachts).
  • Code-Reviews und Feedback? Igitt! Wenn jemand deinen Code anschaut und Kritik äußert, verteidige jede Zeile wie dein Leben. Schließlich weißt du es immer besser. Am besten gleich alle Reviews ablehnen – spart Zeit und Nerven.
  • Bei Variablen-, Funktions- und Methodennamen kreativ werden: x, temp, data123, funktion1, test – das reicht völlig. Je unverständlicher, desto besser. Wer nach dir den Code wartet, soll schließlich auch was zu tun haben.
  • Persönliche Weiterentwicklung? Überflüssig. Neue Technologien, Frameworks oder Best Practices lernen? Nur, wenn der Chef direkt danebensteht und droht. Side-Projekte? Was ist das überhaupt?
  • Kommunikation verbessern? Wozu denn? Dein Code „funktioniert doch“ (irgendwie). Erklären, dokumentieren oder nette Kommentare schreiben ist für Schwächlinge. Wenn jemand was nicht versteht, ist das deren Problem – nicht deins.